Baustoff-Recycling

Was eine Strategie im Baustoff-Recycling so wichtig macht.

Celina Lender
TGC Group

Wie häufig begegnen Ihnen die Begriffe „CO2-Fußabdruck“ oder „CO2 Kompensation“? Täglich? Vermutlich sogar mehrmals am Tag. Gemeint sind stets die CO2 Auswirkungen unseres Handelns.

Wer solche Nachhaltigkeitsthemen zu Ende denkt, der wird erkennen: Viel sinnvoller als jegliche Art von CO2 Kompensation ist die Einsparung derselben, noch bevor man sich darum kümmern muss. Ein ähnlicher Gedanke kommt beim Recycling von Baustoffen zutrage und genau hier wird’s wirtschaftlich enorm wertvoll.  

Baustoff-Recycling bildet die moderne Lösung

Sand und andere Rohstoffe sind teuer wie nie. Wieso legen wir in der Bauindustrie nach wie vor den Fokus auf die Frage, wie man die höheren Rohstoffkosten drückt, bspw. durch neue Bezugsquellen, wie Sand aus Indien, anstatt zeitgleich darüber nachzudenken, wie man den Bedarf „neuer“ Rohstoffe einfach an der Wurzel packt und verringert. 

Und damit meine ich keine sparsameren Baumethoden, denn das passiert bereits. Ein weiterer Weg bildet das Bauen mithilfe von recycelten Baustoffen. Ich bin mir bewusst darüber, dass ich hier nicht mit keinem neuen Thema um die Ecke komme. Aber im Zuge der anstehenden, umfangreichen und politisch bestrebten Renovierungskampagnen, wird dieser Ansatz wichtiger denn je. 

Die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau stellte anhand eines ihres neusten Monitorings fest, dass sich der Jahresbedarf an mineralischen Baustoffen auf rund 550 Millionen Tonnen allein in Deutschland beläuft. Auch wenn es Ansätze zu Einsparungen gibt, wird die Nachfrage beim derzeitigen Bauboom vorerst nicht sinken. Auf der anderen Seite bringt die Restaurierung von Straßen, Gebäuden oder sonstigen Bausachen natürlich auch immer mehr Bauabfälle hervor. Allein in Deutschland fallen dabei rund 250 Millionen Tonnen mineralische Abfälle an. Und wohin mit dem Schutt? Die moderne Antwort lautet: Recycling.

Zukünftig im Wettbewerb unverzichtbar: Recycling von Baustoffen

Die Gründe, die für die Investition ins Baustoffrecycling und für das Beleben eines Materialkreislaufs sprechen, sind vielfältig. Wenig überraschend ist es, dass Rohstoffe infolge des anhaltenden Baubooms knapper bzw. umkämpfter werden und somit deren Preise steigen. Das führt dazu, dass Recyclingbaustoffe zur Schonung von Abbaustätten sowie des Firmenhaushalts beitragen.

Nachhaltigkeit, das ist ein Thema, das Ihnen wohl immer wieder begegnet. Die Energieeffizienz ist nicht mehr wegzudenken und begleitet bspw. im Hochbau jedes Projekt. Viel weitreichender und über alle Baugewerke hinweg ist es durchaus vorstellbar, dass es zukünftig Vorschriften geben wird, die besagen, wie viel Baustoff eines Projekts aus recycelten Quellen stammen muss; ähnlich der Glasproduktion oder dem Altpapier. Spätestens, wenn es eine entsprechende, spürbare „Klimadividende“ gibt, werden solche Vorteile unverzichtbar im Preiskampf mit Ihrem Wettbewerb.

Ressourcen wie Sand und Kies sind hier ganz vorne dabei. Die Recyclingquote in diesen Feldern ist daher die höchste, da zum Bau Zement bzw. Beton notwendig sind.

Beton ist Recycling-Baustoff Nummer 1

Überall findet sich Beton: egal ob Straßenbau, Hochbau oder Tiefbau. Beton ist mit dem jährlichen Verbrauch von 4,56 Mrd. Tonnen weltweit Nr. 1.

Nicht zuletzt deshalb werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch bereits mit recyceltem Beton gearbeitet haben. Teilweise treibt ein ökologisches Bewusstsein aufgrund der schlechten CO2-Bilanz der Betonherstellung Bauunternehmen dazu, Lieferanten zu wechseln. Andererseits steigenden dadurch die Kosten der CO2-Zertifikate und sie werden zukünftig immer stärker im Preis zu Buche schlagen. Die knappen Rohstoffe und steigende CO2-Preise verteuern Projektausführungen und mindern so Margen. Ein umdenken, beim wichtigsten Baustoff bzw. notwendiger Rohstoffe, wird daher eine zentrale Aufgabe sein.

Ein anderer, zusätzlicher Bonus: Da das Recycling von Baustoffen teils auf der Baustelle oder naheliegenden Sammelstellen passiert, entfallen Transportwege. Demnach sorgt Recycling nicht nur für eine niedrigere CO2-Bilianz und befreit von Marktabhängigkeiten, sondern Ihnen bleibt auch Zeit für Lieferungen erspart.

Wer Baustoff-Recycling betreibt, muss auch an Automatisierung denken

Nein, die beiden Themen hängen nicht unmittelbar zusammen. Anderseits: Wenn Sie den Blick auf die Nutzung Ihrer Rohstoffe und entsprechende Einsparungen richten, dann sind Sie gewillt, Geld für Modernisierungen auszugeben, die initial zwar Kosten verursachen, aber langfristig immense Einsparungen und vor allem Unabhängigkeiten schaffen.

Und wenn Sie in dieser Art und Weise auf Ihr Unternehmen blicken, dann lege ich Ihnen ans Herz, einmal hier vorbeizuschauen und unsere pragmatische Bauplattform OnBase Bau kennenzulernen.

Bauunternehmen aus Deutschland und Österreich sind begeistert, wie viele alltäglichen Aufgaben sie dank OnBase nicht mehr erledigen müssen. Sie werden ebenso begeistert sein, wenn Sie sehen, wie effizient Sie Ihre Bauvorhaben voranbringen können.

Denn eine Erkenntnis teilen unsere Kunden immer wieder mit uns: Sie arbeiten mit uns, weil sie einen Wettbewerbsvorteil in unserer Lösung sehen. Wenn Sie mehr hierzu erfahren wollen, rufen Sie uns einfach an oder melden Sie sich über unser Kontaktformular. Wir freuen uns!  

Celina Lender

TGC Group

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